Ausschreibung 2017

PDF Download: Ausschreibung 2017 51. Allgaeuflug

1 . Ausrichter und Veranstalter

Veranstalter des Allgäu-Navigationsfluges ist die Fliegergruppe Leutkirch e.V., als Mitglied im BWLV und DAeC. Der Wettbewerb gilt als Zuverlässigkeitsprüfung für Sportflieger. Er dient der fliegerischen Weiterbildung und der Erhöhung der Flugsicherheit, sowie der Nachwuchsförderung. Die Veranstaltung fördert die Verbundenheit der Piloten untereinander und mit dem gastgebenden Verein und beteiligten Flugplätzen.

Der 51. Allgäuflug 2017 wird in zwei Gruppen geflogen:

  1. Wettbewerbsgruppe
  2. Einsteigergruppe

Der Allgäuflug wird in Anlehnung an die Wettbewerbsregeln 2016 (WBO 2016)  der Bundeskommission Motorflug geflogen, weicht also in einigen Punkten davon ab. Die WBO 2016 finden die Teilnehmer unter als Download unter www.fliegergruppe.de/allgaeuflug, ist aber auch als Download vom DAEC (www.daec.de) zu bekommen.

 2. Zeit und Ort der Veranstaltung

Der Allgäuflug wird seit 1962 ausgetragen. Er findet jeweils Anfang Mai statt. Der Wettbewerbsflug beginnt in Leutkirch-Unterzeil, besteht i.d.R. aus zwei Teilstrecken, beinhaltet eine Zielladung oder ein touch-and-go an einem wechselnden Nachbarplatz und endet mit einer zweiten Zielladung in Leutkirch-Unterzeil (EDNL).

 3. Ausfall und/oder Verlegung

Wenn sich bis spätestens 2 Wochen (14 Tage) vor dem 30. April 2017 nicht mindestens 15 Teams/Besatzungen angemeldet haben oder im Falle höherer Gewalt (z.B. Wetter) die Durchführung des AF unmöglich scheint, kann die Fliegergruppe den Wettbewerb ausfallen lassen oder zeitlich verlegen. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 50 Teams begrenzt, es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

  4. Haftung

Die Fliegergruppe Leutkirch e.V., sowie alle von ihr beauftragten Personen, darunter fallen auch alle Personen, die auf den Nachbarplätzen zur Durchführung der Veranstaltung herangezogen werden, haften weder für Sach- noch Personenschäden, die den Teilnehmern im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen, noch für Schäden, die die Flugzeuge der Teilnehmer gegenüber Dritten verursachen. Die Fliegergruppe Leutkirch e.V. schließt den gesetzlichen Bedingungen entsprechend eine Veranstalter-Haftpflichtversicherung ab. Die Teilnehmer erkennen mit der Abgabe der Nennung ausdrücklich diese Bedingungen an.

  5. Teilnahmebedingungen

a) Besatzungen

Der verantwortliche Luftfahrzeugführer muss im Besitz einer gültigen Erlaubnis zum Führen des verwendeten Luftfahrzeuges sein.

b) Luftfahrzeuge

Zum Allgäuflug sind alle Luftfahrzeuge der Klasse E, K und M und dreiachsgesteuerte Luftsportgeräte (UL) zugelassen. Alle Luftfahrzeuge müssen entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen versichert und lufttüchtig sein und innerhalb der Herstellerangaben betrieben werden. Sie sollen eine Wettbewerbsgeschwindigkeit von mindestens 60 kts erreichen können. Sollte aus besonderen Gründen ein anderes als das in der Nennung gemeldete Luftfahrzeug verwendet werden, ist dies der Wettbewerbsleitung frühzeitig mitzuteilen.

c) Ausländische Besatzungen

Ausländische Besatzungen können teilnehmen, wenn der verantwortliche Luftfahrzeugführer eine entsprechende Erlaubnis hat und das Luftfahrzeug die erwähnten Erfordernisse erfüllt.

  6. Logger

Die zur Auswertung der Flüge erforderlichen Logger können bei einigen DAeC-Landesgeschäftsstellen oder werden von der Fliegergruppe Leutkirch zum Wettbewerb ausgeliehen. Die Mietgebühr für den Logger beträgt 15 € und wird zusammen mit den Nenngeldern erhoben.

  7. Einteilung der Besatzungen

Den teilnehmenden Besatzungen werden unter Berücksichtigung der selbst gewählten Wettbewerbsgeschwindigkeit (siehe Wettbewerbsregeln) eine Startnummer zugeteilt, die die Startreihenfolge festlegt. Diese Startnummer ist während der Veranstaltung auch das Rufzeichen für die Besatzungen. Eine Kennzeichnung des Flugzeuges mit Startnummer erfolgt nicht.

  8. Maximale Personenzahl an Bord

Die Flugzeuge der Wettbewerbs- und Einsteigergruppe dürfen während des Wettbewerbes mit höchstens zwei Personen besetzt sein. Weitere Begleiter sind aus Gründen der Fairness gegenüber den Besatzungen zweisitziger Flugzeuge nicht erlaubt. Ausnahmen gelten für Passagiere die für Pressedienste an Bord kommen.

  9. Dauer des Allgäufluges 2017

 Der Allgäuflug startet am 12. Mai 2017 (Freitag) mit einem Trainingsteil und endet am 14. Mai 2017 (Sonntag) mit dem Heimflug der Mannschaften. Weitere Details sind dem Programm zu entnehmen. Wetterbedingte Änderungen werden von der Wettbewerbsleitung rechtzeitig verkündet.

  10. Nennungen/Anmeldung

Die Anmeldung zum Allgäuflug kann online unter fliegergruppe.de/allgaeuflug/Anmeldung 2017 oder unter Verwendung des Nennformulars per Mail an allgaeuflug@gmail.com bis spätestens 6. Mai 2017 zu erfolgen. Das Anmeldeformular ist als Download unter www.fliegergruppe.de/allgaeuflug/anmeldung 2017 verfügbar. Das Nenngeld beträgt je Crew (2 Personen) 145 EUR, inkl. der Logger-Miete für den Veranstaltungstag. Die Loggermiete für den Trainingstag am 12. Mai 2017 wird bar vor Ort erhoben. Weitere Vergünstigungen und Staffelungen sind der website Anmeldung 2017 zu entnehmen. Für jeden zusätzlichen Gast zur Abendveranstaltung am 13. Mai 2017 wird ein Kostenbeitrag in Höhe von 20 EUR erhoben. Bitte teilen Sie uns die Anzahl zusätzlicher Gäste mit der Anmeldung mit. Nach Eingang der Anmeldung erhalten die Besatzungen eine Anmeldebestätigung mit Angabe der zu überweisenden Nenngelder. Wird die Nennung vom Bewerber bis zu zwei Wochen vor dem Beginn des Allgäufluges zurückgezogen, können auf Antrag 50% des Nenngeldes erstattet werden.

Das Nenngeld ist auf das Konto

Leutkircher Bank Raiffeisen Volksbank e.G.

IBAN DE37 6509 1040 0062 6650 06

BIC GENODES1LEU

der Fliegergruppe Leutkirch e.V. zu entrichten. Wird das Nenngeld nicht bis spätestens zum 10. Mai 2017 entrichtet, findet die Anmeldung keine Berücksichtigung.

Mit dem Nenngeld ist abgegolten:

am Freitag:

  • ausführliche Einweisung und Trainingsflug unter Wettbewerbsbedingungen
  • Allgäuer Abend mit bayrischer Brotzeit und Musik

am Samstag:

  • Frühstück mit Kaffee, Butterbrezeln und Zopf
  • Mittagessen mit Suppe, Kaffee und Kuchen
  • Abendveranstaltung mit reichhaltigem Buffet
  • Erinnerungsgeschenk an den 51. Allgäuflug
  • Landegebühren in EDNL inkl. Anflug und Nachbarplatz
  • Logger-Miete (15 €) für den Wettbewerbstag
  • alle Wettbewerbs- und Flugunterlagen
  • Transfer zu den Hotels und zur Abendveranstaltung
  • Alternativprogramm bei schlechtem Wetter

  11. Betankung

Die Teilnehmer tragen die Treibstoffkosten selbst. Jeder Flugzeugführer ist für die ausreichende Treibstoffmenge seines Flugzeuges selbst verantwortlich. Die Gesamtflugstrecke beträgt beim 51. Allgäuflug für alle Teilnehmergruppen etwa 120 NM. Die exakte Streckenlänge wird den Besatzungen rechtzeitig bekannt gegeben.  

  12. Hotels und Unterbringung

Für die Buchung der Hotelunterbringung (siehe Hotels und Unterbringung) sind die Teilnehmer eigenverantwortlich. Ebenso für eventuelle Stornierungen.

   13. Flugsicherheit

Am Allgäuflug-Veranstaltungstag findet ein Eröffnungsbriefing für beide Teilstrecken statt, an dem der verantwortliche Flugzeugführer teilnehmen muss. Den Anordnungen der Wettbewerbsleitung, sowie der von ihr beauftragten örtlichen Helfern ist Folge zu leisten. Teilnehmer am Allgäuflug, die auf anderen als von der Wettbewerbsleitung bestimmten Plätzen landen oder Notlandungen vornehmen, haben sich entsprechend der gesetzlichen Vorschriften zu verhalten. Zusätzlich sind die Besatzungen verpflichtet, unverzüglich die Flugleitung EDNL unter Telefon +49 (0) 7561/3156 oder Mobil +49 (0) 1706856060 oder die Wettbewerbsleitung Mobil +49 (0) 170/4507413 anzurufen und über weitere Absichten zu informieren. Bei Notlandungen ist der Flugzeugführer nicht von der gesetzlich vorgeschriebenen Meldepflicht entbunden und hat unverzüglich die nächste Flugsicherungsstelle darüber zu unterrichten.  

  14. Wetterberatung

Im Rahmen des Eröffnungsbriefing findet eine Wetterberatung für den Wettbewerbstag statt. Bei ungünstigen Wetterbedingungen erfolgt eine zeitliche Verschiebung des Starts oder eine Verlegung des Wettbewerbs. 

  15. Ausführungsbestimmungen und Wertung des Wettbewerbs

  15.1 Aufgaben

Der Wettbewerb besteht optional aus folgenden Teilaufgaben:

  • Flugplanungs- oder Rechentest (theoretische Navigationsaufgabe)
  • Konstruktion der abzufliegenden Wettbewerbskarte
  • Beobachtungs- und Ortungsaufgaben auf der Navigationsstrecke
  • Navigationsstreckenflug mit Zwischenlandung oder touch-and-go
  • Pünktlichkeitsprüfungen beim Start, auf der Navigationsstrecke mit bekannten und unbekannten Zeitkontrollen, sowie am Finalpunkt
  • Zielladungen nach der WBO des DAeC (Zwischenlandungen/touch+go und Abschlusslandung)
  • Ziellandewettbewerb aus mit mindestens drei Landungen und separater Siegerwertung

Die Wettbewerbsleitung ist berechtigt Aufgaben zu neutralisieren, wenn 40% der Teilnehmer die Aufgaben wetterbedingt oder aus anderen nicht selbst verschuldeten Gründen nicht lösen konnten. 

 15.2 Aufgabenstellung

Der Allgäuflug wird in Anlehnung an die Wettbewerbsordnung 2016 (WBO 2016) ausgerichtet und durchgeführt. Die Kenntnis der WBO 2016 wird vorausgesetzt und ist nicht Bestandteil des Briefings vor dem Wettbewerb. Die WBO 2016 finden die Teilnehmer unter www.fliegergruppe.de/allgaeuflug, ist aber auch als Download vom DAEC (www.daec.de) zu bekommen. Das Mitführen der ICAO-Karten Stuttgart und München (neueste Ausgaben) ist obligatorisch.

Alle Flugzeuge melden sich während des Wettbewerbes mit dem Rufzeichen „Allgäuflug Wettbewerbsnummer“. Die Teilnehmer müssen während der Streckenflüge auf der Frequenz 122,800 MHZ hörbereit sein. Vor Einflug in eine TMZ (z.B. Memmingen FL75/3500 + FL75/4500) ist davon abzuweichen und die in der ICAO-Karte veröffentlichten Funk-Frequenz zu schalten und den ebenfalls vorgegebenen Transpondercode, den LISTENING SQUAWK zu rasten, damit im Falle einer Gefahr oder aus anderem Grund das Luftfahrzeug kontaktiert werden kann.

Die Teams bekommen 45 Minuten vor dem Start folgende Wettbewerbsunterlagen ausgehändigt:

  • eine oder mehrere topografische Übersichtskarten(teile) TÜK im Mastab 1:200.000
  • einen oder mehrere Bilderbögen mit CP-Bilder (SP, WP, FP), mit Ziffern 1 bis X benannt
  • einen oder mehrere Bilderbögen mit Streckensuchbilder, mit Buchstaben A bis X benannt
  • ein Aufgabenblatt mit Lösungsangaben mit denen die Wettbewerbskarte/-strecke konstruiert werden muss
  • einen Lösungsbogen
  • Anflugblätter der anzufliegenden Landeplätze
  • Erklärung Ziellandefelder
  • Bedienungsanleitung Logger (AFLOS)

Die auf der Strecke anzufliegenden Checkpunkte (CPs) bestehen aus dem Startpunkt (SP oder iSP), den Wendepunkten (WP) und dem Finalpunkt (FP oder iFP). Die Checkpunkte SP/iSP sind in der Wettbewerbskarte bereits markiert, alle anderen CPs müssen von den Teams mittels Aufgabenblatt und Lösungsangaben selbst ermittelt und auf die Wettbewerbskarte übertragen werden. Die CP-Bilder sind den zu überfliegenden CPs in abzufliegender Reihenfolge zugeordnet und müssen im Lösungsbogen mit „richtig/falsch“ angegeben werden. Die CP-Bilder sind bis auf die SP/iSP-Bilder in Anflugrichtung aufgenommen, die SP/iSP-Bilder sind in Abflugrichtung aufgenommen worden.

Zwischen Startpunkt und Finalpunkt sind Streckensuchbilder zu identifizieren. Die Bild-Buchstaben sind in der richtigen Reihenfolge in den Lösungsbogen zu übernehmen und es ist die Distanz zum letzten überflogenen CP zu ermitteln und in mm oder NM im Lösungsbogen einzutragen. Welche Maßeinheit gefordert wird, ist dem Lösungsblatt zu entnehmen. Die Bildposition ist außerdem auf der Wettbewerbskarte auf dem Kursstrich unter Angabe des Bildbuchstabens deutlich zu markieren. Der Markierungsstrich sollte nicht breiter als 1 mm sein. Streckensuchbilder können links oder rechts der Kurslinie in einem max. Abstand von 300 Metern liegen und sind in Anflugrichtung aufgenommen.

Alle CPs sind innerhalb eines „Tores“ zu überfliegen. Die Tore an den CPs sind jeweils 0,5 NM nach beiden Seiten breit. Die CPs sind in Flugrichtung des gerade zurückgelegten Streckenteiles mit der ganzen Flugzeuglänge zu überfliegen. Das Kurven über den Checkpoints, vermeintlichen oder tatsächlichen Objekten ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Verstöße dagegen haben 200 Fehlerpunkte zur Folge.

Wendepunkte mit einer Richtungsänderung größer 90 Grad sind in der Karte mit einem Procedureturn nach links oder rechts gekennzeichnet. Der Procedureturn ist in der Zeitberechnung mit 1 Minute zusätzlich eingerechnet und ist in der vorgegebenen Flugrichtung zu fliegen.

Zeitkontrollen erfolgen an allen CPs, zusätzliche unbekannte Zeitkontrollen werden im Lösungsblatt unter Angabe der jeweiligen Teilstrecke mit Stern* angezeigt. Beispiel, liegt eine unbekannte Zeitkontrolle (UZK) zwischen WP3 und WP4, wird der WP3 im Flugplan mit einem * (Stern) gekennzeichnet.

Die offizielle Wettbewerbszeit ist die GPS-Zeit als Ortszeit.

Es wird empfohlen, folgende Ausrüstung mitzuführen:

  • Navigationsbesteck oder Navigationsrechner
  • Kniebrett
  • Uhr mit Sekundenanzeige
  • dünne (1 mm) Filz- bzw. Kugelschreiber oder Bleistifte
  • Tesa-Film (doppelseitig) oder Klebstoff zum Befestigen der Bilder und Logger-Antenne
  • Schere
  • einen zweiten Satz Mignon AA-Batterien oder Akkus für den Logger (4 Stück) 

 15.3 Ziellandung nach jeder Teilstrecke

Die Landeaufgabe wird nach der WBO 2016 gelöst und gewertet. Über Einschränkungen oder eine Streichung der Ladeaufgabe durch außerordentliche Seitenwindbedingungen entscheidet die Wettbewerbsleitung. Die Landefeldeinteilung und -darstellung ist den Navigationsaufgaben beigelegt. 

 15.4 Punktetabelle

Die Bewertung der Lösungen aus Flugplanungstest und Navigationsaufgabe erfolgt nach dem Punkteplan der WBO 2016. Die Punktetabelle ist aus der WBO 2016 zu entnehmen und ist dem Flugplanungstest und den Navigationsaufgaben beigelegt.

15.5 Disqualifikationen

Disqualifikationen erfolgen nach den Ausführungen der WBO 2016 und werden von der Jury geprüft und von der Wettbewerbsleitung ausgesprochen. 

 15.6 Ausgabe der Aufgaben

Über Ort und den zeitlichen Ablauf der Aufgabenausgabe werden die Mannschaften beim offiziellen Briefing informiert.

Zur Konstruktion der Wettbewerbskarte wird den Mannschaften eine Zeit von voraussichtlich 45 Minuten eingeräumt. Für den Gang zu den Maschinen und bis zum Start sind weitere 15 Minuten vorgesehen. Die Einsteigergruppe bekommt zur Konstruktion der Wettbewerbskarte einen Zeitzuschlag von 10 Minuten. Eine davon abweichende Zeiteinteilung wird beim Briefing bekannt gegeben.

Die Navigationsstreckenunterlagen (komplett) sind nach Rückkehr in EDNL spätestens 10 Minuten nach der Landung abzuschließen und ohne weitere Verzögerung zum ausgewiesenen Sammelplatz (Windfahne Halle 3) zu bringen. Die Landezeit wird vom Tower festgehalten, die Abgabezeiten werden vom Beauftragten festgehalten, der Abgleich erfolgt durch das Auswertungsteam.

Eventuelle Änderungen im Ablauf werden im Briefing veröffentlicht.

Wer den Zwischen- bzw. Endlandeplatz aus irgendwelchen Gründen nicht erreicht oder den Wettbewerb abbricht, kann nicht in die Wertung genommen werden. 

 15.7 Wertung der Einsteiger

Um eine für alle Teilnehmer gültige Mannschaftsbewertung durchführen zu können, werden die Einsteigergruppe gleich bewertet wie die Wettbewerbsgruppe, die Ergebnisse fließen aber in eine separate Rangliste ein. Einsteigerteams können somit zusammen mit Wettbewerbsteams Vereins- oder Haltermannschaften bilden und an der Mannschaftswertung teilnehmen.  

  16. Wertung

  16.1. Allgemeines

Die Wertung erfolgt im Wesentlichen nach der gültigen Wettbewerbsordnung WBO 2016 des DAeC. Einzelsieger ist die Besatzung mit den wenigsten Fehlerpunkten. Mannschaftssieger ist der Verein (Halter), der mit mindestens zwei Flugzeugen am Wettbewerb teilgenommen und zusammen die geringste Fehlerpunktezahl erreicht hat. Welche Teams als Mannschaft den Wettbewerb bestreiten, müssen mit der Nennung, spätestens aber nach Ankunft in Leutkirch der Wettbewerbsleitung gemeldet werden. Nehmen vier Flugzeuge eines Vereins (Halters) teil, können zwei Mannschaften gebildet werden, die Mannschaftsbildung hat vor dem Wettbewerb zu erfolgen (Einteilung der Maschinen und Piloten). Bei Punktegleichheit entscheiden die erflogenen Strafpunkte im Rahmen der Pünktlichkeitskontrollen (CPs und unbekannte Zeitkontrollen), danach die Ziellandungen, anschließend die Navigationsaufgaben.

 16.2 Wettbewerbsgeschwindigkeiten

Jede Besatzung definiert ihre Wettbewerbsgeschwindigkeit selbst und gibt diese der Wettbewerbsleitung mit der Anmeldung bekannt. Sie ist in Schritten von 5 kts (60 kts, 65 kts, 70 kts, usw.) anzugeben und liegt zwischen einem Geschwindigkeitsbereich von mindestens 60 kts und maximal 100 kts. In den Wettbewerbsunterlagen (Flugplan), aus denen die Startzeiten und Überflugzeiten über die CPs zu entnehmen sind, ist der am Wettbewerbstag herrschende Wind ab einer Windstärke von > 5 kts berücksichtigt und eingerechnet. 

 16.3 Einsprüche

Einsprüche werden nach der gültigen Wettbewerbsordnung WBO 2016 des DAeC behandelt und bewertet.

 

Fliegergruppe Leutkirch e.V.

Wettbewerbsleitung

Eugen Scheuerle     Theo Kibler

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