2016

Vereinsausflug Spanien – Portugal (Jakobsweg abfliegen)

 

Fliegergruppe goes Airbus – A330/340 Simflight bei der Swiss

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In der Jahreshauptversammlung 2015 gab es nach der Ehrung der Sieger der Vereinsmeisterschaft noch einen besonderen Preis zu gewinnen. Mittels einer Tombola wurde für 2 Vereinsmitglieder ein 2stündiger Flug im A330/340 Simulator verlost. Gesponsert wurde dieser von Tobias Rupp, der Pilot bei der Swiss ist und gerne die eine oder andere Runde noch in unserem Verein fliegt. Vielen Dank nochmals an Tobi, dass Du hierbei an deine Fliegerkameraden der Fliegergruppe Leutkirch gedacht hast.

Angespannte Gesichter, in der Hoffnung gezogen zu werden, haben das Vereinsheim während der Ziehung geprägt. Am Ende hat dann die Glücksfee Conny Rolf Prestel und Andreas Ihler zu den glücklichen Gewinnern auserkoren.

Morgenstund hat Gold im Mund…

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Am 23.11.2015 war es dann soweit. Mit einem Wachmacher-Kaffee der Fastfood-Kette mit dem großen M fuhren wir um 1:15 Uhr los in Richtung Zürich.

Um kurz nach 3:00 Uhr sind wir dann am Swiss Trainings Center in Kloten angekommen und wurden von Tobi empfangen. Zu Beginn gab es zunächst ein umfangreiches Briefing, bei dem wir die Besonderheiten des Airbus kennen lernen durften. So viel kann auf jeden Fall gesagt werden, der Unterschied zu unseren Echo-Maschinen ist nicht unerheblich. Umso interessanter ist es natürlich für uns gewesen, von einem Insider Einblicke und Informationen über die Welt der Airliner zu bekommen.

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Um 5:15 Uhr war es dann soweit. Am Heli-Sim der REGA vorbei gingen wir zum A330/340 Simulator welcher für unseren auf den A330 konfiguriert war.

Allein der Anblick des Cockpits, die Bildschirme und der Stick lassen Pilotenherzen höher schlagen. Während Tobi den Platz des Kapitäns einnahm, hatte Rolf das Vergnügen die erste der beiden Stunden den Flieger vom Co-Piloten Sitz aus zu steuern.

Power set, schön auf der Center Line entlang, dann rotate und mit 15° ab in die Lüfte. Unglaublich ist, wie echt es sich anfühlt –  Beschleunigung, das Steigen, der (Standard-) Kurvenflug und das Landen. Zuerst ungewohnt, aber fantastisch. Ungewohnt vor allem dahingehend, dass Aktivitäten, die der Pilot in Echo-Klasse Fliegern vorzunehmen hat, die Maschine selbständig macht. Man hat zuerst das Gefühl, dass irgendwas fehlt, aber es funktioniert wunderbar und man gewöhnt sich auch recht schnell an diesen „Luxus“. Wie sehr es ihm gefallen hat, konnte man sichtlich erkennen. Die detailgetreue Modellierung des Airport Zürich war einfach nur beeindruckend und eine wahre Freude. Bei zahlreichen Touch-n-Goes konnte er sein Können unter Beweis stellen. So viel kann ich sagen… keiner hatte Angst als Rolf flog J

 

Nach der Stunde war dann Platztausch angesagt. Während Rolf den Sitz des „ehemaligen Navigators“ einnahm, hat es sich Andreas auf dem Co-Sitz gemütlich gemacht und konnte nun auch endlich ran. Kaum war alles eingestellt, schon ging es los. Ein paar Platzrunden inkl. Seitenwind in Zürich, IFR-Anflug auf Hongkong und ein simulierter Triebwerksbrand waren auf dem Programm gestanden. In dem Moment war jedenfalls nicht nur dem Triebwerk warm. Zum Glück hatten wir noch ein zweites. 🙂

Alles in allem war es ein unglaublich tolles Erlebnis und wir hatten richtigen Spaß dabei. Nun bleibt uns nur noch zu hoffen, dass Tobi eines Tages unverhofft bei uns anruft und frägt, ob wir nicht mal noch bei einem „echten“ Flug mit dabei sein wollen. Bis dahin sagen wir einfach nochmals auf diesem Wege DANKE!

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50. Allgäuflug 2016

Nicht nur Petrus hatte es 2016 gut mit der Fliegergruppe Leutkirch und dem 50. Allgäuflug undGeorg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg Gedächtnisflug  gemeint. 38 Anmeldungen aus Deutschland und Österreich, der Schweiz, der Slowakei und aus Norwegen sind für einen vereinsseitig organisierten Navigationswettbewerb nicht nur Glück wie Sonnenschein über vier Tage, sondern auch Bestätigung für das außerordentliche Engagement der Fliegergruppe für die Wettbewerbsfliegerei.

Als Dank und Anerkennung seiner großen Verdienste für den Flugsport und der Fliegergruppe Leutkirch widmete die Fliegergruppe den Allgäuflug 2016 als Gedächtnisflug dem im Dezember 2015 verstorbenen Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg.

Wie bestellt erstrahlte unser Flugplatz Leutkirch-Unterzeil (EDNL) schon zum freien Anflug an Christi-Himmelfahrt in schönster Frühlingssonne, die dann auch bis Sonntag dem Wettbewerb treu blieb.

Das freie Training, erstmals vom wieder bestens harmonierenden Organisationsteam für den „Brücken-Freitag“ geplant, war dann der Auftakt zum 50. Allgäuflug 2016. Das Vereinsheim war bis auf den letzten Stuhl am Freitagabend mit unserem „Allgäuer Abend“ gefüllt, freie Getränke, Leberkäs mit Kartoffelsalat und zünftige Musik aus Theos „Quetschkommode“ rundeten den Tag gelungen ab.

Bis auf drei Teams konnten nach problemlosen Anflug alle Teilnehmer die für sie vorgesehene Startposition einnehmen. Das offizielle Briefing, die Ausgabe der Planungsaufgaben (Theorie) und der Pünktlichkeitsstart um 11:00 Uhr waren für die Wettbewerbsleitung inzwischen schon Routine. So war es auch dieses Jahr für die 35 Besatzungen problemlos möglich, sich voll und ganz auf das Routing und auf die Suche nach den Wendepunkt- und Streckenbildern zu konzentrieren.

Das wichtigste aber, – auch der 50. Allgäuflug verlief unfallfrei und ohne Ausfall. Alle 35 gestarteten Teams kamen nach einer Zwischenlandung in Kempten-Durach und einem touch-and-go in Kaufbeuren glücklich, zufrieden und mit einigen Erfahrungen reicher nach Leutkirch zurück, wo die traditionelle Brätknödelsuppe und ein reichhaltiges Kuchenbuffet auf die Teams warteten.

Nicht nur die Erstplatzierten des Wettbewerbes konnten Preise, dieses Jahr von der Wangemer Künstlerin Birgit Wolf geschaffene „Pokal-Mostkrüge“, mit nach Hause nehmen. Dank vieler Sponsoren und Spender, auch einzelne Vereinsmitglieder zeigten sich sehr großzügig, die unsere „jeder-gewinnt-Tombola“ wieder finanzierten, haben alle Teilnehmer die gleiche Gewinnchance, vom Geschenkgutschein über 500 € von Juwelier Dreier aus Bad Grönenbach, über Tankgutscheine, einen Kurzurlaub, bis zu kleineren Preisen wie Gutscheine im Propellersstüble oder leckere Schweizer Schokolade.

Einen ausführlichen Bericht zum 50. Allgäuflug, die Vereinsauszeichnung der Fliegergruppe durch den BWLV, den Bericht zur Verleihung der Goldenen Daidalos Medaille durch den BWLV an unser Ehrenmitglied Josef Kieble und zum Allgäuflug der Schwäbischen Zeitung, dieses Jahr konnte sich eine Reporterin selbst ein Bild (siehe Bild) davon machen, was die Piloten alles zu leisten hatten, sind in Vorbereitung.

Eine Zusammenfassung verschiedener Teilnehmer-Rückmeldungen, die Aufgaben des 50. Allgäufluges zum Nachfliegen und Training für 2017, sowie den Link zur Bildergalerie und zum Video von Giorgio Beraldo findet ihr unter der Seite Allgäuflug/Feedback und Aufgaben 50. Allgäuflug.

Vielen Dank an alle die mitgeholfen haben, dass der 50. Allgäuflug wieder zu einem der schönsten Wettbewerbe wurde!